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Resultierend aus langjährigen Kontakten zu Industrieunternehmen der Druck- und Verpackungsbranche sieht sich das Institut als Zentrum in einem Netzwerk von Lieferanten, Produzenten und Anwendern. Forschungsthemen entstehen in enger Anlehnung an Marktbedürfnisse und Markentwicklungen. Praxisrelevanz gilt als Voraussetzung für die Forschungstätigkeiten und Wissens- und Ergebnistransfer als ein wesentliches Ziel.

Das iP³ Leipzig hat die folgenden Forschungsschwerpunkte formuliert:

Anwendung von dreidimensionalen Oberflächenstrukturen im Bereich der Druck- und Verpackungsindustrie

Die Erzeugung von echten 3D-Prägestrukturen mit stufenlosem Tiefenverlauf war in der konventionellen Prägeformherstellung bisher nur sehr eingeschränkt möglich. Neueste Entwicklungen in den Fertigungsverfahren Laserdirektgravur und Rapid Prototyping ermöglichen jetzt die Herstellung neuartiger dreidimensionaler Strukturen, mit denen komplexe konkave und konvexe Strukturen in feinster Auflösung erzeugt werden können.

Die Anforderungen im Druck- und Verpackungsbereich an die optischen und haptischen Eigenschaften von Prägungen sind stark gestiegen. Damit steigen auch die Anforderungen an die Beherrschung des Prägeprozesses, wodurch Mehrkosten verursacht werden. Daraus ergibt sich als wesentlicher Forschungsschwerpunkt für das iP³ Leipzig die Ermöglichung einer Vorhersagbarkeit von Prägeergebnissen und die Sicherung der Qualität für die gewünschten Prägemotive.

Wechselwirkungen und Migration innerhalb der Verpackung und zwischen Verpackung und Gut

Die Aufgabe der Verpackung für Lebensmittel liegt neben der Information des Verbrauchers vor allem im Schutz vor Schäden. Die physische Trennung zwischen Umwelt und Produkt verlängert die Haltbarkeit von Nahrung und ermöglicht deren Verzehr ohne gesundheitliche Folgen. Die notwendige Bedruckung der Verpackung stellt aber nach neuen Erkenntnissen ebenfalls eine potentielle Quelle für schädliche Stoffe dar, die in das Gut migrieren können.

Das iP³ Leipzig konzentriert sich bei seinen Arbeiten auf die Wechselwirkung der verschiedenen Be- und Verdruckstoffe sowie die Interaktion zwischen den Partnern Verpackung und Gut. Daneben begreift sich das Institut als Wissensplattform bezüglich dieses Forschungs­schwerpunktes für die Druck- und Verpackungsindustrie.

Gedruckte Funktionalität / Smart Packaging

Für diesen Forschungsschwerpunkt ergeben sich zwei Teilbereiche. Einerseits sind für kostenintensive Elektronik abseits der klassischen Siliziumtechnologie verschiedene Druckverfahren zur Aufbringung von Materialien als funktionale Schichten eine viel­versprechende Alternative. Andererseits kann die gedruckte Elektronik auf klassischen Produkten wie Verpackungen, Displays und Zeitschriften zur Interaktion mit dem Kunden genutzt werden. Somit ergeben sich innerhalb der Teilbereiche Überschneidungen und Synergien.

Das iP³ Leipzig sieht sich als Know-How-Plattform und Integrator zwischen den Anwendern im Bereich der Druck- und Verpackungsindustrie und den Forschungsinstituten im Bereich gedruckter Funktionalitäten.

Letzte Änderung: 27.1.2016
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